Fundstück: Die 10 2-D Code Gebote für Marketers
Passend zu unserem kürzlich veröffentlichten Post zum Thema QR-Codes ein interessanter Artikel von mashable.com:
2-D Codes: The 10 Commandments for Marketers
Eine prägnante Zusammenfassung.
Passend zu unserem kürzlich veröffentlichten Post zum Thema QR-Codes ein interessanter Artikel von mashable.com:
2-D Codes: The 10 Commandments for Marketers
Eine prägnante Zusammenfassung.
Man findet sie in Zeitungsanzeigen, auf Plakaten, Verpackungen, der Boardkarte und dem Online-Ticket der Deutschen Bahn: QR-Codes, kleine quadratische Muster aus schwarzen und weißen Kästchen, die in den 90er Jahren in Japan zur Vereinfachung der Logistik in den Zulieferbetrieben von Toyota entwickelt wurden.
Heute verlinken sie für die Nutzer von Smartphones die reale mit der digitalen Welt. Über die Handy-Kamera wird der 2D-Code eingelesen und von einem QR-Reader decodiert. Im dem QR-Code kann eine URL, ein Text, eine Telefonnummer oder eine Adresse verschlüsselt sein, über die man mit einem Klick zu einer (hoffentlich) für Mobilgeräte optimierten Internetseite gelangt.
Die Anwendung ist denkbar einfach und dank der rasanten Entwicklung von internetfähigen Mobiltelefonen und Tablet-PCs bald auch breit nutzbar.
Noch vor der Werbung hat die Kunst den QR-Code für sich entdeckt. In Deutschland hat z.B. das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in der Ausstellung Imagining Media @ ZKM alle Werke mit einem QR-Tag versehen. Die mobile Website zur Ausstellung bietet ein umfangreiches Informationsangebot zu Werken und Künstlern. Auch öffentliche Kunstwerke bieten QR-Codes statt der früher üblichen Tafeln.
Mit der Zunahme der Smartphone-Coverage nutzt nun auch die Werbung den QR-Code. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Henkel setzt ihn z. B. bei seiner Marke Pattex ein, um Fragen zu erklärungsbedürftigen Produkten beim Kauf am Point of Sale oder in der kritischen Nachkaufphase zu Hause zu beantworten.
Kellogg’s erklärt sein derzeitiges Gewinnspiel über den QR-Code und Otto hat in seine neu entwickelte iPhone- und Android-kompatible App gleich einen QR-Code Reader eingebaut, mit dessen Hilfe der neue Frühjahr/Sommer 2011 Katalog gescannt werden kann.
In Deutschland gaben in einer 2010 gestarteten Umfrage 25% der Befragten an, QR-Codes bereits genutzt zu haben, weitere 25 % kennen das Medium, haben es aber noch nicht genutzt und 50% kennen es nicht. Durch die Zunahme der Smartphone-Nutzung allgemein und den steigenden Einsatz auf Produkten und in Werbematerialien wird diese Zahl aber sicherlich rasant steigen.
Für das Marketing bieten QR-Codes ungeahnte Möglichkeiten. QR-Tags machen aus eigentlich beschränktem Platzangebot auf Verpackungen und am Point of Sales den Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Verpackung wird damit Werbeoberfläche für die eigene Marke, die angesichts der Clean-Store-Politik des Handels ein zentrales Kommunikationsinstrument am PoS werden dürfte. Marken können mit Kunden und Verbrauchern Eins-zu-Eins kommunizieren und das direkt am Point of Sale. Dabei können Produktinformationen, Spots oder Anwendungsbeispiele dem QR-Code hinterlegt werden.
Die Verlinkung von on- und offline Kommunikationskanälen hebt die vormalige Trennung der Medien endgültig auf. Das Netz ist überall – wir sind überall im Netz.
QR-Codes bieten einmal mehr die Möglichkeit, mit Kunden und Verbrauchern in direkten Dialog zu treten. Für mich ein wichtiger Bestandteil einer digitalen Strategie.